Shibari ist für mich Kunst und ein Tool Nähe zu erfahren “, sagt Paladin, 37, Philosoph, Rollenspieler und Playfighter aus Berlin und nennt sein neues Hobby deshalb auch gern Tantra-Shibari. Er hat in dieser Bondagetechnik seine Antwort auf die Frage nach dem guten Leben gefunden.

Er sagt von sich selbst: Ich wusste mit 31 noch nicht ansatzweise, wer ich bin und was ich vom Leben will.”

Paladin hat sich der Sinnsuche und Selbstfindung zunächst auf ganz besondere Weise über eine persönliche Challenge mit 13 Hobbys genähert.  Seit wenigen Wochen nun hat er sein Hobby-Portfolio nun auch um Shibari ergänzt.

Shibari ist eine japanische Bondage-Methode und während Paladin gerade lernt, ein Rigger zu sein, wage ich heute den Selbstversuch als Bunny oder auch Model. Als Newb auf dem Gebiet habe ich mich einfach mal naiv und unvoreingenommen der Situation ausgesetzt, frei nach dem Motto denn sie wissen nicht, was sie tun…

 Willst Du wissen, warum Shibari ein Tool sein kann, sich selbst zu finden, was wir brauchen, um wirklich wir selbst zu sein, dann ist diese Folge für Dich.

Take Away

Um wirklich ich selbst zu sein, brauche ich ein Gegenüber. Klick um zu Tweeten Der einzelne Mensch wird einzelner Mensch in der Gemeinschaft. Aufgehoben im Sinne von aufgelöst (also Ich und Du existiert nicht mehr), im Sinne von auf eine höhere Stufe gehoben, im Sinne von bewahrt. Klick um zu Tweeten Wenn ich wirklich ich selbst sein will, funktioniert das nicht ohne ein Wir. Klick um zu Tweeten Das was für mich gutes Leben ausmacht, ist die Begegnung mit dem Du. Klick um zu Tweeten Bei 'nem Vorspiel überlege ich mir nicht, was ich mache. Ich falle in die Situation und berühre einen Menschen. Klick um zu Tweeten Ich nenne es Tantra-Shibari. Klick um zu Tweeten